Rückkehrerinnen in die REGION


 
 

Hintergrund

 
 

Viele junge Frauen verlassen die Heimat, können sich aber vorstellen zurückzukehren, wenn sie passende berufliche Angebote vorfinden.

Ein weiteres Motiv für die Rückkehr in die Heimat sind die Verbundenheit mit Familie (Wunsch, Kinder im Umfeld der Großeltern aufzuziehen / Bedarf der Pflege der Eltern) und Freunden. Die Eltern, Geschwister und Freunde haben in der Regel gute Informationen über den beruflichen Werdegang und die Lebensplanung potenzieller Rückkehrerinnen.

Zusammen mit dem Projekt Heimvorteil versuchen wir sowohl Unternehmen als auch Rückkehrerinnen den Weg zurück in die Heimat zu ebnen.

Ziel ist es, den Unternehmen das Potenzial von Rückkehrerinnen darzulegen: Verbindlichkeit, Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten, Verbundenheit mit der Heimat und den Menschen vor Ort und in der Regel eine hochwertige Ausbildung.   

Unser Angebot: 

- Unternehmen durch Bestandsaufnahmen der aktuellen Situation über die Fachkräfte-Zielgruppe "Rückkehrerinnen" informieren
- Unternehmen profitieren von gut ausgebildeten Fachkräften, die Interesse an einer langfristigen Beschäftigung haben.
- Kontakte zwischen heimischen Betrieben und Rückkehrerinnen in die Region anstoßen
- Darlegung der Vorteile von hoher Lebensqualität verbunden mit anspruchsvollen Arbeitsplätzen

 
 

Rückkehrerinnen-Geschichten (Videos)

BIRGIT kLAUS,
kARRIEREKONTOR kLAUS

cARINA sCHULTE,
hOFLADEN SAUERLAND

 
 
 

Anna-cHRISTINA sENSKE,
sENSKE kOMMUNIKATION

Denise GRU STICHERLING,
fAMILOTEL eBBINGHOF

 
 
 

Johanna kRAFT

kATRIN sCHWERMER-FUNKE,
Kultur.KONZEPTE.kULINARIK.

 

Der Mehrwert von Rückkehrerinnen für heimische Unternehmen (Interviews)

„Als Merkmale einer guten Fachkraft werden häufig Attribute wie Studium, Auslandserfahrung und weitreichende Berufserfahrung genannt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen offen sein für Neues, "einmal raus gekommen sein" und Kompetenzen in anderen Unternehmen gesammelt haben. Auch viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus der Region Hellweg-Hochsauerland legen großen Wert auf diese Merkmale und haben ein großes Interesse daran, ihren Betrieb durch gute Fachkräfte voranzubringen. Doch wie gelingt es den heimischen KMU, gute Fachkräfte zu rekrutieren und für eine Beschäftigung "auf dem Land" zu begeistern?

Rückkehrerinnen in die Region Hellweg-Hochsauerland stellen in diesem Rahmen für KMU eine besondere Zielgruppe bei der Fachkräftesicherung dar. Frauen, die auswärts berufliche Erfahrungen gesammelt haben, können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus dem Sauerland nachhaltig dabei unterstützen, ihr Unternehmen zukunftsfähig auf dem Markt zu positionieren. Überdies zeigen Rückkehrerinnen mit der Bereitschaft zur Rückkehr in die Heimat ihre Verbundenheit mit der Region und festigen dadurch die Verbindlichkeit des Beschäftigungsverhältnisses.

Eine Rückkehr ist jedoch nur realisierbar, wenn ansprechende Jobangebote vorliegen. Für die Unternehmen bedeutet das entsprechende Jobs anzubieten und sich durch Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf dieser Zielgruppe als attraktive Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu präsentieren. Freie Stellen müssen zielgerichtet publiziert werden. Wichtig ist vor allem, dass insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen ganz deutlich aufzeigen, welche Vorteile und Möglichkeiten bestehen, die eine Frau dazu bewegen können, in der Heimat wieder beruflich Fuß zu fassen.

Die hier vorgestellten Unternehmen beschreiben ihre ganz persönlichen Vorteile von der Mitarbeitergruppe "Rückkehrerinnen in die Region" für ihr KMU."

 
 

moveo ggmbh, Arnsberg

Welche Vorteile haben Sie als KMU von Rückkehrerinnen und Rückkehrern in Ihr Unternehmen?

Wir sehen als Unternehmen eine große Chance, von dem breiten Wissen und den vielfältigen Erfahrungen von Rückkehrer/innen zu profitieren. Diese verfügen als "Ehemalige" über gute regionale Kenntnisse und können auf ihre Netzwerkkontakte zurückgreifen. Gleichzeitig bringen sie neue und gute Ideen aus anderen Regionen mit in den HSK und das Unternehmen, die in die tägliche Arbeit einfließen.
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Sandra Schirmer und Susanne Graf von moveo

Sandra Schmidt und Susanne Graf von moveo

 
 
 

sozialwerk st.georg, integratives wohnen bestwig

Welche Vorteile sehen Sie als KMU von Rückkehrerinnen und Rückkehrern in Ihr Unternehmen?
Rückkehrerinnen und Rückkehrer bringen regionale Kenntnisse gepaart mit neuen Erfahrungen und neuen Impulsen zurück in unser Gemeinwesen. Sie kennen die lokalen Besonderheiten und können sich gut reintegrieren. Insbesondere im sozialen Bereich können diese persönlichen Erfahrungen, die Heimat verlassen zu haben und sich neu orientieren zu müssen, dabei helfen, Menschen mit Assistenzbedarf in das Gemeinwesen aktiv einzubinden und ihre Teilhabe zu fördern.

Wie rekrutieren Sie Rückkehrerinnen und Rückkehrer explizit und was unternehmen Sie, um diese Personen langfristig an Ihr Unternehmen zu binden?
Bisher ist es gelungen, Rückkehrerinnen und Rückkehrer hauptsächlich durch die Werbung unserer Mitarbeiter für unser Unternehmen zu gewinnen. Aufgrund des demographischen Wandels werden wir zukünftig auch andere Medien nutzen müssen. Das Sozialwerk St. Georg beschäftigt sich stetig, attraktive Arbeitsplätze anzubieten und weiter zu entwickeln. Insbesondere im sozialen Bereich, mit Schicht- und Feiertags- und Wochenenddiensten braucht es weitere kreative und flexible Dienstplangestaltungsmöglichkeiten, um die Work-Life-Balance in jeder Lebensphase der Mitarbeiterin und des Mitarbeiters sicherzustellen.

moveo

Cornelia Steffen, Sozialwerk St. Georg e.V.
IWO Bestwig - Gemeinschaftliches Wohnen für Menschen mit einer Suchtmittelabhängigkeit und einer psychischen Erkrankung

 
 
 

stm Service Team milch GmbH, brilon

Welche Vorteile sehen Sie als KMU von Rückkehrerinnen und Rückkehrern in Ihr Unternehmen haben?
Bei einer Rückkehrerin / einem Rückkehrer sehe ich die Vorteile, dass die Person die Umstände und Gegebenheiten im Sauerland kennt und sich auch bewusst für dieses Umfeld entschieden hat.

Wie rekrutieren Sie Rückkehrerinnen und Rückkehrer explizit und was unternehmen Sie, um diese Personen langfristig an Ihr Unternehmen zu binden?
In unserem Fall ist die Rückkehrerin auf uns zugekommen. Wir haben nicht speziell nach Rückkehrerinnen bzw. Rückkehrern gesucht. Wir für uns machen keinen Unterschied um diese Person an unseren Betrieb zu binden.

Service Team Milch

Gaby Blüggel mit Enkel, STM Service Team Milch GmbH

 
 
 

Christophorus seniorenresidenzen GmbH, brilon

Welche Vorteile können Sie als KMU von Rückkehrerinnen und Rückkehrern in Ihr Unternehmen haben?
Unsere Altenpflegeeinrichtung "Christophorus Residenzen" in Brilon ist ständig auf der Suche nach geeignetem Fachpersonal zur Betreuung unserer Bewohner. Der Vorteil von Rückkehrerinnen und Rückkehrern als besondere Zielgruppe besteht in der Verbindlichkeit dieser Mitarbeitergruppe.
Frauen und Männer, die gebürtig aus dem Sauerland stammen, kennen die Menschen, die Orte und die Eigenheiten der Region. Sie sind sich darüber im Klaren, dass das "Landleben" anders abläuft als das Leben in einer großen Stadt. Mit der Entscheidung, zurückzukommen, entscheiden sie sich bewusst für dieses Leben.
Der Mehrwert für unsere Einrichtung besteht darin, dass die Rückkehrerinnen und Rückkehrer Erfahrungen außerhalb unserer Region gesammelt haben. Dies kann innovative Ideen und neue Impulse für die Christophorus Residenzen hervorbringen.

Wie rekrutieren Sie Rückkehrerinnen und Rückkehrer explizit und was unternehmen Sie, um diese Personen langfristig an Ihr Unternehmen zu binden?
Unsere Stellenanzeigen werden weit über die Grenzen des Sauerlands in überörtlichen Tageszeitungen und online geschaltet. Auch persönliche Kontakte
zu Menschen aus der Region, die jemanden kennen, der potenziell als Rückkehrerin oder Rückkehrer infrage kommt, werden von uns zur Ansprache genutzt.

Christophorus

Christophorus Seniorenresidenz in Brilon-Gudenhagen

 
 
 

ansprechpartner

Dr. Elke Drepper-Cramer

Ansprechpartnerin Frauen als Fachkräfte
Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland

Dr. Elke Drepper-Cramer

Steinstraße 27
59872 Meschede

Tel.: 0291 94 1569
E-Mail: lkdrppr-crmrhchsrlndkrsd

 

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