Digitales Marketing Thema beim 5. TechnologieDialog Südwestfalen

 
 

IT und Marketing rücken enger zusammen - Pressmeldung der GWS im Märkischen Kreis

 
 

Neuenrade / Südwestfalen, 13.09.2016

Einem wichtigen Thema für das Marketing widmeten sich Transferverbund Südwestfalen und die Hochschule Hamm-Lippstadt im 5. TechnologieDialog Südwestfalen bei der Echterhage Holding GmbH & Co. KG in Neuenrade: Die Digitalisierung revolutioniert die Industrieproduktion zur Industrie 4.0., ganze Geschäftsmodelle verschwinden und neue entstehen, Kundinnen und Kunden agieren in der digitalen Welt. Auch im Marketing tauchen eine Menge an Begriffen auf, die vielen klein- und mittelständischen Unternehmen neu sind, wie zum Beispiel "Marketing Automation", "Customer Journey", „Content Marketing“ und viele andere englische Klingelwörter mehr.

Nach der Vorstellung der Echterhage Holding durch Herrn Jürgen Echterhage und einem Rundgang durch den Betrieb, erhielten die etwa 40 Anwesenden einen Überblick über neue Entwicklungen, die bei großen Unternehmen bereits im Ein-satz sind. Zum Beispiel kann man bereits beim Start einer digitalen Marketingaktivi-tät aus statistischen Daten die Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Kampagne voraus-zusagen. Professor Dr. Uwe Kleinkes, Studiengangsleiter "Technisches Manage-ment und Marketing " an der Hochschule Hamm-Lippstadt: "Modernes Marketing ist nicht rein digital. Ich spreche lieber vom Marketing in einer digitalen Welt. Aber On-line sind momentan auch im Marketing Revolutionen im Gange. Deshalb nenne ich das auch Marketing 4.0."

Patrick Hansmeier, von der BVB-Tochter Sports & Bytes GmbH aus Dortmund zeig-te, wie sich ein Proficlub strategisch und taktisch in der digitalen Welt aufstellt. "Trotz aller Veränderung bleiben einige Dinge im Marketing gleich", sagte
Hansmeier. „Man muss wissen, wofür man steht und wo man hinwill", erklärte Hansmeier weiter und ergänzte: "Generell müssen IT und Marketing enger zusam-menrücken. Die IT hat auch eine Beratungsfunktion für das Marketing und die Mar-ketingabteilung muss sich IT-Fragestellungen öffnen."

Ein wichtiges Ergebnis der Veranstaltung war, dass es aktuell im Marketing eine so genannte „tektonische Verschiebung vom Outbound- zum Inboundmarketing“ gibt. Im Zentrum steht der für Kunden nützliche Inhalt und die IT stellt dem Marketing immer mächtigere Werkzeuge zur Verfügung, mit dem Marketingaktivitäten direkt messbar werden. „Google weiß mehr über Sie als Ihre Mutter“, so Prof. Kleinkes und ergänzte: „Mittelständler aus dem Maschinenbau haben oft zwar Daten über ihre Kunden, können aber noch nicht so effektiv ihr Marketing steuern wie die Online-Riesen.“ Auch werde die Rolle der IT im Marketing stark zunehmen und in den Mar-ketingabteilungen selbst deutlich mehr IT-Know-How gefragt sein.

Laut Prof. Kleinkes wachse der Markt für intelligente Marketing-Software und
-dienstleistungen aktuell rasant. Mittelständler würden sich weder mit diesen mäch-tigen IT-Werkzeugen ausreichend auskennen, noch könnten sich die meisten eine teure Marketing-Software leisten. Patentlösungen dazu seien nicht in Sicht, aber in der Runde war man sich einig, dass das Thema dringend auch aus Sicht des Mittel-standes weiterverfolgt werden sollte.

Info Transferverbund Südwestfalen:
Zum Transferverbund Südwestfalen gehören die GWS, die Wirtschaftsförderungseinrichtungen des Kreises Soest und des Hochsauerlandkreises, die Fachhochschule Südwestfalen, die Hochschule Hamm-Lippstadt und die Industrie- und Handelskammern Hagen und Arnsberg. Die Partner wollen gemeinsam den Wissens- und Technologietransfer, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen weiterentwickeln und bestehende Angebote bekannter machen. Für dieses Ziel begleiten und unter-stützen zwei Technologiescouts die Umsetzung konkreter Projekte.

 

ansprechpartner

Frank Linnekugel

Geschäftsführer

Frank Linnekugel

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Tel.: 0291 94 1502
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